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Russisch

Mit 260 Mio. Mutter- und Zweitsprachlern ist Russisch die meistgesprochene slawische Sprache. Geografisch gesehen, ist sie die am meisten verbreitete Sprache Eurasiens und zählt nicht verwundernderweise zu den Weltsprachen. Im gleichen Zuge ist sie, wie z. B. das Englische oder das Spanische, auch eine so genannte Lingua franca, eine Verkehrssprache – das heißt, sie wird in einem größeren mehrsprachigen Raum als einheitliche Form der Verständigung genutzt, etwa für den Handel.

Die Kyrillische Schrift

Das aus deutscher Sicht wohl Auffälligste am Russischen ist die kyrillische Schrift. Sie entstand im Ersten Bulgarischen Reich zum Teil aus griechischen Buchstaben oder Ableitungen dieser (Beispiele: Г, Д, И), und für Laute, die es im Griechischen nicht gab, bediente man sich am Alphabet der glagolitischen Schrift (Beispiele: Ж, Ц, Ы).

Letzteres ist im Übrigen die eigentliche Schrift, die Kyrill entworfen hat. Namensgeber für die kyrillische Schrift ist er wohl geworden, da sie von Anhängern Kyrills verbreitet wurde. Ähnlich wie in der lateinischen Schreibschrift kann sich die kyrillische mitunter sehr unterschiedlich darstellen (vgl. z. B. т [aufrecht] – т [kursiv] oder г [aufrecht] – г [kursiv]).

Das russische Alphabet

Das russische Alphabet besteht aus 33 Buchstaben, wovon zehn für Vokale stehen und der Buchstabe Ъ nicht etwa für einen eigenen Laut steht, sondern angibt, dass der vorstehende Konsonant hart/stimmlos ausgesprochen wird sowie dem folgenden Vokal der Laut [j] vorangestellt wird.

Daher kommt er ähnlich wie das deutsche Eszett hauptsächlich in seiner kleinen Form, ъ, vor. (Das große Eszett, ẞ, ist – im Gegensatz zum Ъ im Russischen – jedoch kein offizieller Buchstabe des Deutschen.)

Einige Buchstaben kennt man mit vergleichbarer Lautung auch im Deutschen, wie z. B. А, Е und Т.

Die russische Literatur stellt viele Beiträge zur Weltliteratur, so kennt man, auch ohne selbst des Russischen mächtig zu sein, dank Übersetzungen überall auf der Welt Namen wie Tolstoi, Dostojewski oder Puschkin. Ein wenig Russisch kann, wohl zumeist ohne es zu wissen, auch jeder Deutsche: So kamen das „Mammut“ (vgl. rus. мамонт) sowie passend zur „Taiga“ (vgl. rus. тайга) und zur „Tundra“ (vgl. rus. тундра) auch die „Steppe“ (vgl. rus. степь) über die russische Sprache ins Deutsche.

Andersherum haben es auch deutsche Wörter in die russische Sprache geschafft: Beispielsweise ist айсберг der „Eisberg“, гастарбайтер der „Gastarbeiter“, шприц die „Spritze“ und вундерки́нд das „Wunderkind“ – alle werden ähnlich wie ihre deutschen Herkunftswörter ausgesprochen.

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